Knapp 96.000 Besuche im Schönbergbad

Städtische Mitteilungen

Pfullingen blickt auf heiße Freibadsaison zurück

Am 20. September ist die Freibadsaison im Pfullinger Schönbergbad zu Ende gegangen. Seit dem Saisonstart am 14. Mai lagen damit gut vier Monate Freibadbetrieb hinter dem städtischen Bäderteam. Zeit für einen Rückblick auf die Besucherzahlen und die Besonderheiten des Sommers 2026. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden im Schönbergbad 95.833 Nutzungen, also Besuche, registriert. Damit nähert sich die Saison wieder der Marke von 100.000 Besuchen.

Wie stark die Besucherzahlen vom Wetter abhängen, zeigte sich auch in diesem Sommer deutlich. Der Juni war mit knapp 30.000 Nutzungen der besucherstärkste Monat. Ausschlaggebend dafür war vor allem eine ausgeprägte Hitzephase in der zweiten Monatshälfte. Gleich an mehreren Tagen kletterten die Temperaturen auf über 35 Grad. Den Spitzenwert erreichte der 27. Juni mit – über den Tag verteilt – 3.451 Nutzungen bei einer Tageshöchsttemperatur von 38,4 Grad. Auch an den warmen Tagen im Juli und August war das Schönbergbad ein absoluter Besuchermagnet. Im September gingen die Zahlen mit dem nahenden Saisonende und dem etwas kühleren Wetter erwartungsgemäß zurück.

Die Auswertung bestätigt damit, was das Bäderteam aus dem täglichen Betrieb kennt: Bei Temperaturen ab 30 Grad steigt die Nachfrage deutlich, an besonders heißen Tagen kann das Schönbergbad sehr stark ausgelastet sein. Auch der Niederschlag macht sich bemerkbar. An trockenen Tagen wurden im Durchschnitt mehr als doppelt so viele Nutzungen gezählt wie an Tagen mit Niederschlag.

Eine treue Besuchergruppe sind weiterhin die Besitzerinnen und Besitzer von Saisonkarten. Insgesamt wurden 2026 in den verschiedenen Saisonkartentarifen 994 Stück verkauft. Besonders gefragt waren die Saisonkarten für Kinder und Jugendliche mit 436 Käufen, gefolgt von den Saisonkarten für Erwachsene mit 369. Hinzu kamen unter anderem noch 111 ermäßigte Saisonkarten für Familien mit einem Landesfamilienpass.

Auch die Frühschwimmzeiten am Dienstag, Donnerstag und Freitag wurden regelmäßig genutzt. Zwischen 7 und 9 Uhr registrierte das Einlasssystem an den 54 ausgewerteten Frühöffnungstagen insgesamt 4.038 Eintritte. Besonders gefragt war dabei der Donnerstag mit durchschnittlich rund 96 Eintritten je Frühöffnungstag. Die verlängerten Öffnungszeiten beim Spätschwimmen am jeweils letzten Freitag eines Monats brachten dagegen nur vereinzelt zusätzliche Eintritte in den späten Abendstunden. Wie viele Badegäste, die bereits im Bad waren, die längere Öffnung tatsächlich für einen ausgedehnten Aufenthalt nutzten, lässt sich anhand der Zutrittszahlen allerdings nicht feststellen.

Am Ende gilt es, allen Badegästen für ihre Besuche im Schönbergbad zu danken. Ein Dank gilt ebenso dem Bäderteam, das mit seiner Arbeit dafür sorgt, dass das städtische Freibad den Sommer über für Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit zur Verfügung steht.