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Living History Event: Am 15. und 16. Juni zieht das Mittelalter in den Pfullinger Schlösslespark ein


Ritter, Färber, Töpfer, Kettenhemdschmiede – am 15. und 16. Juni erwacht im Pfullinger Schlösslespark das Mittelalter wieder zum Leben. Besucherinnen und Besucher des „Living History Events“ sind eingeladen, vom Turnierplatz zum mittelalterlichen Handwerkerviertel zu wandeln und so hautnah Zeugen einer längst untergegangenen Welt zu werden – weitaus präziser und vielseitiger als jeder herkömmliche Mittelaltermarkt.

Das Museums-Event trägt den Namen „Lebendiges Mittelalter! Ritter und Burgen im Echaztal“ und findet am Samstag, 15. Juni, von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 16. Juni, von 11 bis 17 Uhr im Pfullinger Schlösslespark statt. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro und für Schüler/Studenten 4 Euro – Kinder bis 12 Jahren haben freien Zugang. Die Eintrittsgelder kommen vollständig der weiteren Forschungsarbeit im Echaztal zugute. Informationen sind online erhältlich unter www.greifenstein-projekt.de

Das Event ist einzigartig in seiner historischen Authentizität und ein echtes Highlight im hiesigen Veranstaltungskalender.

Folgendes wird in und um den Park herum geboten sein:
Der gesamte Schlösslespark verwandelt sich in eine lebendige und vielseitige Mittelalter-Szenerie, bei der das 13. Jahrhundert im Fokus steht, mit Turnierplatz, Handels- und Handwerksplatz, einem Ort für den Adel und historischer Musik. Hier lassen sich exzellente, wissenschaftlich fundiert arbeitende Living-History-Darsteller beim Leben, Arbeiten, Handeln und Kämpfen beobachten. So soll es mindestens einmal am Tag ein Schwertkampfturnier geben.

Am Rande des Parks gibt es zahlreiche Infostände und Mitmachgelegenheiten für große und kleine Mittelalter-Fans, bei denen diese auch einmal selbst anpacken dürfen. In der Schlösslesscheuer wird beispielsweise eine Schreibwerkstatt eingerichtet, die mit Feder, Siegel und weiteren mittelalterlichen Schreibutensilien aufwartet. Ein reichhaltiges gastronomisches Angebot ergänzt das Programm.

Im Schlössle selbst eröffnet am 15. Juni die neue Sonderausstellung „Ausgegraben! Ritter und Burgen im Echaztal“, die an diesem Wochenende durchgängig besucht werden kann. Schon seit einigen Jahren werden die Wechselwirkungen zwischen Burg, Adel und Kulturlandschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb erforscht. Die Ergebnisse werden nun erstmals im Pfullinger Schlössle vorgestellt. Geboten ist da ein spannender Einblick in den Alltag und das Leben der Burgbewohner des Mittelalters auf der wenig bekannten Burg Stahleck. Beim Gang durch die Ausstellungsräume erleben die Besucher ein ganzes Jahr auf der Burg, mit Themen wie Rüstung und Waffen, Jagd, Frömmigkeit, Küche und Spielfiguren. Die Ausstellung ist dort bis Ende August zuhause – immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

LivingHistory Eventgrafik

Sowohl hinter der Ausstellung als auch hinter dem Living History Event steht ein echtes Konglomerat an Partnern: Mit ihrer fachlichen Expertise sind die Abteilung für Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen sowie der Sonderforschungsbereich „RessourcenKulturen“ Taktgeber der Aktion, wissenschaftlich komplettiert durch das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Sowohl die Stadt Pfullingen als auch die Gemeinde Lichtenstein sind als Unterstützer an Bord, dazu kommen die jeweiligen Geschichts- und Kulturvereine der beiden Orte sowie der Landkreis Reutlingen mit seinem Kreisarchiv. Förderer des Projekts sind unter anderem das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, der Sonderforschungsbereich „RessourcenKulturen“ und das Schwerpunktprogramm "Auf dem Weg zur fluvialen Anthroposphäre".

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