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vhs lädt zur Diskussion über Europa und Kommune am 25. April

Bürgermeister auf dem Podium

Am 9. Juni stehen in Baden-Württemberg gleich zwei wichtige Wahlen gleichzeitig an: die Kommunalwahl und die Europawahl. Doch was verbindet die höchste und lokalste politische Ebene überhaupt miteinander jenseits des gemeinsam Wahltermins? Und worin liegt möglicherweise auch das Trennende? Zur Beantwortung dieser Fragen lädt die Pfullinger Volkshochschule am Donnerstag, 25. April 2024, unter dem Titel „EU und Kommune – wie wirkt Europa vor Ort“ zur Diskussion ein. Das Ganze startet um 19:00 Uhr und findet in der Stadtbücherei Pfullingen statt – Eintritt frei.

Das Podium – moderiert von GEA-Redakteurin Berya Inci – ist hochkarätig besetzt: Für den Pfullinger kommunalen Blick nimmt Bürgermeister Stefan Wörner teil, die EU-Perspektive liefert Renke Deckarm, geschäftsführender Leiter der EU-Regionalvertretung in München. Als Expertin ist außerdem Annegret Eppler vertreten, die als Professorin an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl unter anderem Europarecht lehrt.

Einen Vorgeschmack auf die Debatte geben bereits die Statements, die die drei Diskutanten vorab angegeben haben:

Stefan Wörner: „Ohne Europa geht es nicht, mit Blick auf unsere Freiheiten, Rechte und Freizügigkeit kann es da kaum zwei Meinungen geben. Und gleichzeitig kommt das große Europa häufig in der Umsetzung auf lokaler Ebene an seine Grenzen. Subsidiarität zu leben, heißt hier, zu unterstützen, ohne zu viel zu regulieren. An dieser Stelle lohnt es sich, über die weitere Gestaltung unseres Europas zu diskutieren.“

Annegret Eppler: „Die EU ist komplex und scheint vielen weit weg. Ihre Institutionen sind teilweise anders als staatliche Institutionen auf Landes- und Bundesebene. Umso wichtiger ist es, sich zu informieren und gut Bescheid zu wissen darüber, wie in der EU Politik mit 27 Mitgliedstaaten gemacht wird“.

Renke Deckarm: „Bei der Europawahl dieses Jahr geht es um so viele Themen, die auch vor Ort in Pfullingen wichtig sind: Wie machen wir weiter mit europäischer Klima- und Umweltschutzpolitik? Wie stärken wir unsere Industrie und behalten gute Arbeitsplätze in Europa? Wie gestalten wir die digitale Transformation? Und wie arbeiten wir in Europa zusammen, während um uns herum Konflikte und Krisen zunehmen?“

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