Fachwerkhäuser in der Innenstadt

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Der Pfullinger Doppelhaushalt 2024/25: Schwerpunkt Wohnungsbau


Am 6. Februar hat der Pfullinger Gemeinderat einstimmig den Doppelhaushalt 2024/2025 verabschiedet. Trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen und einer lahmenden Konjunktur beabsichtigt die Stadt Pfullingen, in den nächsten beiden Jahren mit einem Rekordvolumen von rund 60 Mio. Euro antizyklisch zu investieren.

Im Zentrum des neuen Pfullinger Doppelhaushalts steht auch die Schaffung von neuem Wohnraum. Dieser ist knapp – und zwar nicht nur in der Echazstadt. Hohe Preise, lange und teils vergebliche Suchen und schlussendlich auch ein Druck auf dem sozialen Miteinander gehören zu den unguten Folgen, denen die Stadt entgegentreten will. Die geplanten Investitionen der kommunalen öffentlichen Hand in den eigenen Wohnungsmarkt bündeln sich in dem 2023 gegründeten städtischen Eigenbetrieb „Wohnbau Pfullingen“.

 „Wir müssen uns der verbreiteten Entwicklung, dass das Wohnen immer teurer und für manche gar unbezahlbar wird, auch in Pfullingen entgegenstellen, wenn wir als Stadt für alle Bevölkerungsgruppen, seien es Ur-Pfullinger oder potentielle neue Mitbürger, attraktiv bleiben wollen“, betont Stefan Wörner. „In diesem Jahr statten wir unseren Eigenbetrieb gewissermaßen mit seinen nötigen Arbeitsmitteln in Form von Immobilien aus Gut 4,1 Millionen Euro stehen hierfür im Haushalt - eine gute Basis, um starten zu können“, erklärt der Bürgermeister.

Einundzwanzig Wohngebäude befinden sich damit bereits in den Händen des Eigenbetriebs – einige von ihnen stark erneuerungsbedürftig, und genau in dieser Sanierung besteht nun eine der zentralen Aufgaben der „Wohnbau Pfullingen“. Begonnen wird mit der Generalsanierung des Wohngebäudes Achalmstraße 71 mit Gesamtkosten von knapp einer Million Euro in den nächsten beiden Jahren 2024 und 2025.

Außerdem sollen die Planungen für den ersten eigenen Bau des Eigenbetriebs in der Großen Heerstraße 82 (aktuell noch Lagerplatz des Bauhofs) abgeschlossen und der Neubau so schnell wie möglich umgesetzt werden. Der Bauzeitraum des insgesamt 18 Millionen Euro schweren Projekts dürfte bis 2027 reichen. 40 bis 50 Wohneinheiten werden hier entstehen, die anschließend dauerhaft im Eigentum der Stadt bleiben und als günstiger Mietwohnraum angeboten werden sollen. „Der Neubau kann allerdings nur mit entsprechenden Zuschüssen von Bund und Land bewerkstelligt werden“, ergänzt Stefan Wörner. „Ich gehe davon aus, dass die Akquise von Fördermitteln aufgrund der Prioritätensetzung bei Bund und Land auch gelingen wird“, so der Bürgermeister zuversichtlich.

Zu guter Letzt ebenfalls eingeplant ist der Kauf zusätzlicher Wohngebäude zur Schaffung weiteren Wohnraums und städtischer Unterbringungskapazitäten. Dafür stehen der „Wohnbau Pfullingen“ bis zu 4,1 Millionen Euro zur Verfügung.

www.pfullingen.de/haushalt

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