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Schweres Unwetter sorgt in Pfullingen für zahlreiche umgestürzte Bäume – weiterhin höchste Vorsicht


In der vergangenen Nacht wurde die gesamte Region von einem schweren Unwetter getroffen, das auch an Pfullingen nicht spurlos vorübergegangen ist. Neben einem mittlerweile gelöschten Dachstuhlbrand sind es vor allem umgestürzte Bäume und umherliegende Äste, die auch aktuell noch eine Gefahr darstellen. Stadt und Feuerwehr appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger, rund um Bäume Vorsicht walten zu lassen und insbesondere die errichteten Absperrungen ernst zu nehmen. Stellenweise besteht dort Lebensgefahr.

Aktuell sichtet ein Team aus Feuerwehr, Bauhof und Forst mithilfe der Polizei das gesamte Stadtgebiet vor allem im Hinblick auf umgestürzte Bäume. Teilweise liegen diese in Bachläufen und sorgen so für Überlaufgefahr. Auch eine Stromleitung und Schulgelände sind betroffen. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen.

Vorübergehend gesperrt ist aktuell die Auffahrt zur Wanne. Die Straße auf den Übersberg wird überprüft. In beiden Fällen kommt es auf eine sachkundige Begutachtung durch den Forst an.

Auch einige Bäume auf dem Friedhof haben durch den Sturm schweren Schaden genommen, weswegen dieser im Moment nicht betreten werden kann. Nach aktuellem Stand sind dadurch jedoch keine anstehenden Bestattungen beeinträchtigt.

Von den insgesamt 26 Einsatzstellen, die die Pfullinger Feuerwehr in der zurückliegenden Nacht zu bewältigen hatte, erwies sich ein Dachstuhlbrand in der Wolfgangstraße als die schwerste, da der Brand immer wieder aufflammte. Kurz nach Beginn des Unwetters wurde der Notruf ausgelöst, der Einsatz dauerte bis etwa 3:00 Uhr nachts. Personen kamen dabei keine zu Schaden, allerdings mussten 13 Hausbewohner in der benachbarten Evangelische-methodistische Kirche untergebracht werden, die hierfür kurzfristig ihre Türen öffnete.

Bürgermeister Stefan Wörner, der bereits in der Nacht an der Einsatzstelle zugegen war, sprach allen Helfern seinen herzlichen Dank aus: „Unsere Pfullinger Feuerwehr, das DRK, die Kollegen von Bauhof und Forst sowie die Polizei arbeiten hervorragend zusammen, wofür ich Ihnen herzlich danken möchte. Ein besonderer Dank geht an die evangelisch-methodistische Gemeinde, die bei der Notunterbringung der Hausbewohner ganz spontan zu Helfen bereit war.“

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