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Aktuell

Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinnerraupen

Vorbeugender Einsatz biologischer Stoffe im öffentlichen Bereich

Bedingt durch den milden Winter ohne längeren Dauerfrost treten gegenwärtig wieder verstärkt die Raupen des Eichenprozessionsspinners auf, deren giftige Härchen beim Menschen verschiedene allergische Reaktionen verursachen können.
 
Die effektivste Bekämpfung der Larven dieses Schmetterlings, die sich jetzt im ersten bzw. zweiten Larvenstadium befinden und noch keine feinen Härchen ausgebildet haben, ist der Einsatz des biologischen Spritzmittels mit dem Wirkstoff "bacillus thuringiensis". Für Menschen hat diese Substanz keinerlei gesundheitliche Auswirkungen.
 
Der genaue Einsatzzeitpunkt des Spritzmittels wird durch den Vegetationsstand der Eichen und durch das Wetter bestimmt. Deshalb müssen die Bäume regelmäßig kontrolliert werden, um rechtzeitig die Schädlingsbekämpfung einzuleiten. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sind derzeit in den frühen Morgenstunden unterwegs, um diese vorbeugenden Schutzmaßnahmen in den öffentlichen Bereichen wie Schulen, Kindergärten und Parks durchzuführen. Bürgermeister Michael Schrenk legt Wert darauf, dass die Bekämpfung dieser Raupe mit einem biologischen Insektizid erfolgt, das für die Bürgerinnen und Bürger absolut gesundheitsunschädlich ist. Ansprechpartner für weitere Fragen ist der Leiter des städtischen Bauhofs, Herr Bernd Pudelko (07121 7030-7700).
 
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