• 18.06.2018
  • 11:08

Schönbergturm

Schönbergturm (Pfullinger Onderhos)
Schönberg
72793 Pfullingen
Die Idee einen Turm zu bauen, entstand im Herbst 1894, als sich drei Wanderfreunde auf der Hochwiese des Schönbergs trafen.
Dies waren der Pfullinger Papierfabrikant und Mäzen Louis Laiblin, Professor Eugen Nägele und Joseph Krauß. Ihre Idee war es hier, auf der Hochwiese des Schönbergs für Wanderer eine einzigartige Aussicht zu schaffen.

Damals im Übergang in das 20. Jahrhundert, als die rasch fortschreitende Entwicklung von Industrie und Technik boomte, schien der Bau von Aussichtstürmen nahe liegend. Louis Laiblin stellte damals spontan 5.000,00 Mark als Startkapital zum Bau zur Verfügung.
Bis jedoch der Architekt Theodor Fischer schließlich von Louis Laiblin um einen Entwurf für den Aussichtsturm auf dem Schönberg gebeten wurde, gingen jedoch noch einige Jahre ins Land.

Nach dem der Kostenvoranschlag des Architekten lagen die Kosten für den Bau des Turmes bei 11.000,00 Mark, aber bis Juni 1896 waren nur 6.300,00 Mark an Spenden für den Bau zusammengekommen.
Daher beauftragte Louis Laiblin auf seine Kosten den Architekten Prof. Theodor Fischer, um den Plan eines Turmes auszuarbeiten.
Theodor Fischer präsentierte wenig später dem Schwäbischen Albverein einen Plan, der sich an seinem - nicht realisierten - Entwurf für das Völkerschlachtdenkmal Leipzig orientierte.

Schwäbischer Albverein

Bei der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins am 23. Oktober 1904 wurde diesem Projekt, das einen Turm in Eisenbetonbauweise vorsah, zugestimmt. Die eigenartige und geniale Konstruktion erregte allgemeines Interesse, sodass trotz des höheren Bauaufwands weitere Spendengelder eingingen.

Louis Laiblin spendete nochmals einen namhaften Betrag und bezahlte auch die Rechnung von Architekt Theodor Fischer.
Schließlich wurde der Schönbergturm nach dem Entwurf des Architekten Theodor Fischer in den Monaten August bis November des Jahres 1905 erbaut.

Am 25. März 1906 wurde der Schönbergturm endlich eingeweiht. Ursprünglich war die Einweihungsfeier des im November 1905 fertig gestellten Turmes früher geplant, musste aber wegen der anhaltenden Kälte auf das kommende Frühjahr verlegt werden.
Im Jahre 1926 bekam der Turm einen wetterbeständigen Verputz und das Holzdach wurde durch ein Kupferdach ersetzt.
Durch die beiden weiß in die Ferne leuchtenden Aufgänge ist der Schönbergturm heute als die Pfullinger Unterhos´, wie wir ihn alle kennen, bekannt.
Parkmöglichkeiten
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Parkmöglichkeiten
Ansicht des Pfullinger Schönbergturmes vom Tal aus gesehen

Kiosk

  • Fragen zum Kiosk beantworten:
    Bianca und Dieter Hahn unter Fon: 0157/54434291

Schönbergturm

Der Pfullinger Aussichtsturm auf dem Schönberg ist eine Stiftung des Ehrenbürgers und Mäzens Louis Laiblin an den Schwäbischen Albverein, in dessen Besitz sich der Turm heute noch befindet.

Die Idee, auf dem Schönberg einen Turm zu errichten, gab es schon seit 1894. Die Wanderfreunde Laiblin, Professor Eugen Nägele und Joseph Krauß hatten bei einem Spaziergang auf der Schönberg-Hochfläche diesen Einfall.

Nachdem die Finanzierung durch großzügige Spenden Laiblins gesichert war, wurde der Turm in den Jahren 1905/06 erbaut. Auf Grund seiner einzigartigen Doppelturm-Konstruktion wird er im Volksmund auch "Pfullinger Onderhos' " (Pfullinger Unterhose) genannt.

Die Pläne zu diesem Turm stammen von Architekt Professor Theodor Fischer. Ursprünglich bewarb er sich mit diesem Entwurf für den Bau des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig.

1926 musste der Turm erstmals renoviert werden und bekam statt des maroden Holzdachs ein wetterfestes kupfernes. Im Frühjahr 1945 beschoss die französische Armee das mit Tarnfarbe angestrichene Warzeichen der Stadt und zerstörte mit einem "Flaktreffer" das obere Turmdach. Vier Jahre später wurde es wieder in Stand gesetzt. 1965 und 1982 folgten grüdliche Außenrenovierungen: Der Putz wurde ausgebessert und die Fassade erhielt einen neuen Anstrich.

Im Jahr 2006 wurde das 100-jährige Jubiläum gebührend gefeiert. Das Highlight dieser Feierlichkeiten war die 1-monatige Verhüllung des Turmes mit einer riesigen langen Unterhose. 

Öffnungszeiten:
Der Schönbergturm ist für Wanderer und Wanderfreunde sowie für all diejenigen, die einen herrlichen Ausblick von der Aussichtsplattform des rund 28 m hohen Turmes genießen wollen und die es nicht scheuen die 112 Stufen zu erklimmen täglich geöffnet.

Kiosk:
An Sonn- und Feiertagen hat auch zumeist der Kiosk geöffnet. Ob dies der Fall ist, erkennt man ganz leicht an der gehissten Fahne, die schon aus weiter Entfernung zu sehen ist. Im Kiosk werden außer Getränken und Süßigkeiten auch kleine Vesper angeboten.
Fragen zum Kiosk beantworten:
Bianca und Dieter Hahn unter Fon: 0157/54434291.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Homepage des Schönbergturmes: