• 23.05.2017
  • 01:05
Ansicht des Pfullinger Schönbergturmes vom Tal aus gesehen
Hochwiese Wanne

Wanderung Wanne-Schönberg-Wackerstein-Nebelhöhle

Start:

Von den Rathäusern aus durch die Kirchstraße und über den Laiblinsplatz zur Klosterstraße (frühere B312). Derselben bis zur Villa Laiblin folgen, dort durch den Park in die Sandstraße und wenige Schritte später in die Hohmorgenstraße nach links einbiegen, abzweigen in den Ahlbolweg, der steil aufwärts zur „Höhengaststätte Jahnhaus“ führt. Vorbei am Stadion und den Kleinspielfeldern geht es weiter bergauf bis zum Jakob-Albrecht-Haus. Von dort aus schräg rechts auf den Wanderweg zur Wanne einbiegen und den Serpentinen bis hinauf zur Hochfläche. Es empfiehlt sich, die Wegbezeichnung des Schwäbischen Albvereins zu beachten und dem blauen Pfeil zu folgen. Vorbei am Fritz-Boley-Gedenkstein Richtung Schönberg die Hochfläche der Wanne überqueren, bis der Wanderparkplatz erreicht ist.

In der Nähe des Parkplatzes beginnt an der Waldgrenze der Wanderweg hinauf zur Hochfläche des Schönbergs. Nach ca. 15-25 Minuten Aufstieg ist der Aussichtsturm erreicht. Der Schönbergturm ist ganzjährig zugänglich, der Kiosk ist bei Beflaggung des Turmes geöffnet.

Nun geht es entweder links vom Turm aus bei der Schutzhütte den Weg am Wald entlang oder über die Hochfläche in westlicher Richtung. Dieser Weg führt immer am Albtrauf entlang. Nach ca. 1 Km treffen sich die beiden Wege beim Gewann „Hinteres Sättele“. Hier beginnt der Aufstieg zum Wackerstein (Schutzhütte, Aussichtspunkt), wobei es zunächst in Serpentinen bergauf geht und nach der Überquerung eines Waldweges in gerader Richtung bis zu der Felsgruppe des Wackersteins, der hoch über dem Wasserteich aufragt. Bergab führt der Weg, unweit des Abhangs zu einem Felsgrat und weiter zur Hochfläche des Won. Überquerung der Hochwiese bis zur Waldgrenze und entweder links am Steilabhang entlang und über einen Felsen zum Festplatz bei der Nebelhöhle, oder unmittelbar durch den Wald bis zum Eingang der Nebelhöhle. Hier befinden sich ein Kiosk, eine Gaststätte sowie sanitäre Anlagen. Die Höhle ist im Sommer täglich geöffnet.

Schloss Lichtenstein
Wer zum Schloss Lichtenstein weiter wandern möchte, folgt dem roten Pfeil und geht von der Festwiese aus in südöstlicher Richtung bis zur Waldgrenze, vorbei am Kalkofen (Skilift) und am Aufberg, tritt in den Wald ein und hat nach etwa 500 m das Forsthaus (Gaststätte) und wenig später das Schloss Lichtenstein erreicht.

  • Wanderzeit: insgesamt 3,5 Stunden
  • Ohne Besuch des Wackerstein: 3 Stunden



Ausgangspunkt Wanderparkplatz
Für Kraftfahrer besteht die Möglichkeit, den Wanderparkplatz Roßwag als Ausgangspunkt zu wählen. Die Wanderzeit verkürzt sich um etwa 20 Minuten. Anfahrt: Kloosterstraße bis zum städt. Freibad, dann rechts (vor der Eisenbahnbrücke) abzweigen. Außerdem kann die Wanne direkt mit dem Auto angefahren werden. Hierzu der ehem. B 312 bis ca. 300 Meter nach dem Ortsausgang Richtung Lichtenstein folgen, dann vor der Einmündung in die neue B312 rechts zur Gärtnerei Hortense abzweigen und dem Weg bis zur Wanneauffahrt (Schild: Wanne- Schönberg) folgen. Nach ca. 3 Km Fahrt bergauf ist der Wanderparkplatz erreicht. Von hieraus dann weiter zum Schönbergturm wie oben beschrieben.

Mögliche Rückkehr nach Pfullingen
Vom Schloss Lichtenstein aus den Schildern zur alten Burg Lichtenstein folgen, dort dann den Serpentinenweg hinunter, immer der Wegweisung „Echazquelle“ oder „Honau“ folgen. Im Tal angekommen, bietet die Quellfassung der Echaz einen schönen Ruhe und Erfrischungspunkt. Hier befindet sich auch ein Grillplatz. Von der Quelle aus geht es weiter nach Honau in den Ort, entweder zur Bushaltestelle an der Hauptstraße oder über den Radweg bis nach Pfullingen.

Von der Nebelhöhle
Vom Festplatz aus führt ein Weg hinab ins Reißenbachtal nach Unterhausen. Hier fahren Busse nach Pfullingen, es ist aber auch sehr angenehm, den Radweg bis nach Pfullingen zurück zu laufen. (Strecke: ca. 6 Km)


Informationen zu den Sehenswürdigkeiten:

Der Schönbergturm
Der Turm wurde in den Jahren 1905/06 vom Schwäbischen Albverein erbaut. Die Pläne hierzu fertigte der damals bekannte Architekt Theodor Fischer, welcher auch die Pfullinger Hallen entwarf. Der 26 Meter hohe Schönbergturm, der im Volksmund seiner Form wegen auch als Pfullinger „Unterhose“ bezeichnet wird, war die erste Stahlbetonkonstruktion dieser Art. Im Jahr 2006, zum 100jährigen Bestehen des Turmes wurde ihm eine überdimensionale Unterhose angezogen. Die Aussichtsplattform in 24 Metern Höhe ist über die beiden Turmsäulen zu erreichen.


Die Nebelhöhle
Es handelt sich hier um eine Tropfsteinhöle von 302 Metern Länge. Sie wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der „neue Nebelhöle“ genannte Teil wurde 1920 entdeckt. Besonders sehenswert sind der große „abgesägte Tropfstein“ und die letzte Halle, in der sich einfallendes Tageslicht in die schönsten Farben bricht.

Auf dem Festplatz bei der Nebelhöhle findet jedes Jahr am Pfingstwochenende ein großes Volksfest statt.


Schloss Lichtenstein
Das Schloss wurde unter Graf Wilhelm von Württemberg auf den bis zum 1. Stock erhaltenen Grundmauern der alten Burg in den Jahren 1840/41 erbaut. Es besteht die Möglichkeit einer Führung im Schloss. Vom Schlossgarten aus hat man einen schönen Blick über das Echaztal und die Albhochfläche bis nach Stuttgart. Außerdem laden die weitläufigen Grünflächen zum Verweilen ein.