• 16.06.2019
  • 10:48

Stadtnachricht

Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinnerraupen

Vorbeugender Einsatz biologischer Stoffe im öffentlichen Bereich

Wie schon in den vergangenen Jahren treten gegenwärtig wieder verstärkt die Raupen des Eichenprozessionsspinners auf, deren giftige Härchen beim Menschen verschiedene allergische Reaktionen verursachen können.
 
Da sich die Larven dieses Schmetterlings jetzt im ersten bzw. zweiten Larvenstadium befinden, im dem sich die feinen Härchen noch nicht gebildet haben, ist die Bekämpfung mit einem biologischen Spritzmittel, das den Wirkstoff "bacillus thuringiensis" enthält, am effektivsten. Für Menschen hat diese Substanz keinerlei gesundheitliche Auswirkungen.
 
Da der genaue Einsatzzeitpunkt des Spritzmittels durch den Vegetationsstand der Eichen und durch das Wetter bestimmt wird, müssen die Bäume regelmäßig kontrolliert werden, um rechtzeitig den Befall zu erkennen und die Schädlingsbekämpfung einzuleiten. Deshalb sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofes in den nächsten zwei Wochen in den frühen Morgen- oder Abendstunden unterwegs, um diese vorbeugenden Schutzmaßnahmen in den öffentlichen Bereichen wie Schulen, Kindergärten und Parks durchzuführen. Bürgermeister Michael Schrenk legt Wert darauf, dass die Bekämpfung dieser Raupe mit einem biologischen Insektizid erfolgt, das für die Bürgerinnen und Bürger absolut gesundheitsunschädlich ist. Ansprechpartner für weitere Fragen ist der Leiter des städtischen Bauhofs, Herr Bernd Pudelko (( 07121 7030-7700).