• 16.06.2019
  • 11:27

Stadtnachricht

Unfallkasse Baden-Württemberg: Haushaltshilfen müssen gesetzlich unfallversichert werden



Die Unfallkasse Baden-Württemberg macht aktuell auf die Notwendigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung für Haushilfen aufmerksam. Ist eine Haushaltshilfe nicht angemeldet, ist der Arbeitgeber – in diesem Fall der Haushaltsführende – der Verantwortliche, denn die Anmeldung zur Unfallversicherung muss in diesem Fall nicht durch den Beschäftigten, sondern durch den Arbeitgeber, also den Haushaltsführenden, vorgenommen werden. Denn nur wenn die Haushaltshilfe angemeldet ist, sind sowohl die Haushaltshilfe als auch ihr Arbeitgeber bei einem Unfall auf der rechtlich sicheren Seite.

Unter den Begriff Haushaltshilfe fallen zum Beispiel auch Reinigungskräfte, Babysitter, Küchenhilfen, Gartenhilfen sowie Kinder- und Erwachsenenbetreuer. Für den Beschäftigten ist die gesetzliche Unfallversicherung beitragskostenfrei, die Kosten werden vom Arbeitgeber - dem Haushaltsführenden - getragen. Auf diese Weise ist der private Arbeitgeber im Schadensfall von seiner Leistungspflicht entbunden, die Kosten für die medizinische Behandlung sowie weitere Leistungen, die durch einen Unfall entstehen, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung. Ohne Anmeldung kann für den Haushaltsvorstand, wenn die Haushaltshilfe verunfallt, ein Bußgeld im vierstelligen Bereich fällig werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ukbw.de/haushaltshilfe oder: UKBW-Service-Center: 0711-9321-0