• 17.10.2018
  • 08:32
Baumannsche Mühle

Stadtnachricht

25. Deutscher Mühlentag


Am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, findet der 25. Deutsche Mühlentag statt.

Auch die Pfullinger Museen, bestehend aus dem Mühlen- und Trachtenmuseum in der ehemaligen Baumann´schen Mühle sowie dem Stadtgeschichtlichen Museum im Schlössle, der multimedialen Ausstellung im Klosterareal und die Neske-Bibliothek beteiligen sich wieder an diesem Aktionstag. Ebenfalls ist die Flad´sche Sägemühle und die Volk´sche Mühle am Mühlentag geöffnet.
 
In Pfullingen existierten schon im 13. Jahrhundert verschiedene Mühlen, unter anderem die Baumann´sche Mühle, die Schlossmühle beim Rempenschloss, die Volk´sche Mühle und die Rehm´sche Mühle. Im Laufe der Jahrhunderte baute man Mühlen zum Zerkleinern und zum Bearbeiten von allerhand Materialien: es gab Säg-, Walk-, Papier-, Hanf-, Flachs-, Öl-, Gips-, Pulver- und Schleifmühlen.
 
Für Gäste aus Nah und Fern ist die Baumann´sche Mühle am Deutschen Mühlentag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Führungen werden um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr mit Martin Fink durch das Mühlenmuseum und um 14.00 Uhr im Trachtenmuseum durch Dorothea Brenner angeboten.
Die diesjährige Sonderausstellung des Schwäbischen Albvereins im Trachtenmuseum „K wie Kleidung: Uniform + Mode + Vermögen = Männertracht“ ist ebenfalls ab 10.00 Uhr zu besichtigen.
Auch ohne Führung können die Besucherinnen und Besucher viel Interessantes über die ausgestellten Trachten erfahren. Infostelen mit entsprechender Audio-Führung erzählen die Geschichte(n) der Trachten, welche aus der Zeit des 18. bis 20. Jahrhunderts stammen. Wir freuen uns sehr über dieses Angebot in unserem Museum, welches Dank der finanziellen Unterstützung durch das „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ ermöglicht worden ist. Das Trachtenmuseum ist ein Informationszentrum des BSA.
 
Der Schwäbische Albverein bewirtet in der Mühlenstube mit Produkten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es gibt Alblinsen mit Spätzle, Kaffee und hausgemachte Kuchen. Wie auch in den Vorjahren wird ein Kindermalwettbewerb und ein Museumsquiz in der Mühlenstube angeboten, wobei es natürlich auch etwas zu gewinnen gibt.
 
Bei einem anderen Streifzug durch das alte Klosterareal tauchen die Besucherinnen und Besucher in eine andere Welt ein: mitten in der Stadt und doch verschlossen hinter hohen Mauern lassen sich in einer multimedialen Ausstellung Einzelheiten über das mittelalterliche Klosterleben im zweitältesten Klarissenkloster Deutschlands erfahren und was es für die Nonnen bedeutete, am original erhaltenen Sprechgitter – einzigartig in Europa – Besuche zu empfangen. Das von Armut, Demut und Gehorsam geprägte Leben der Nonnen wird den Besuchern in einer musealen Dauerausstellung im ehemaligen „Waschhaus“ des Klosters nähergebracht. Zusätzlich rundet im Erdgeschoss der Klosterkirche eine audiovisuelle Präsentation der Klostergeschichte und ein Rundgang zu den – auch nachklösterlichen – historischen Relikten im Klostergarten das Angebot ab.
Das Kloster ist geöffnet von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, eine Führung mit Florian Lang findet um 15.00 Uhr statt.
Momentan ist in der Klosterkirche die Ausstellung “DIE KREATIVEN – Pfullinger Kunstschaffende stellen aus“ zu sehen. Diese ist von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
 
Die „Neske-Bibliothek“, ehemalige Privatbibliothek der Fabrikanten- und Verlegerfamilie Gayler und Neske im Pfullinger Klostergarten wurde erhalten und mit großzügiger Unterstützung der Marbacher Arbeitsstellen für literarische Museen und den Leihgaben der Familie Neske mit einer einzigartigen Ausstellung ausgestattet, die den Umfang und die Lebendigkeit der damaligen Verlagsarbeit widerspiegelt. 1951 gegründet, wurde der Verlag Günther Neske in den 40 Jahren seines Bestehens, zu einem der bedeutenden deutschen Verlage der Nachkriegszeit. Die Neske-Bibliothek ist am Deutschen Mühlentag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen.

Im Stadtgeschichtlichen Museum (Schlössle) präsentiert der Geschichtsverein dieses Jahr die Sonderausstellung „Klosterkirche, Kulturarbeit, Kommunikation – 40 Jahre Geschichtsverein Pfullingen“. Die Ausstellung, welche von unterschiedlichen Persönlichkeiten in der Pfullinger Geschichte erzählt, kann in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden.
 
Entlang der Echaz findet von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr eine historische, literarisch-künstlerische Mühlenführung statt. Die Führung übernimmt Frau Prof. Waltraud Pustal und startet am Marktbrunnen.
 
 
Traditionell dabei ist die Flad´sche Sägemühle in der Hohe Straße 10. Von 1846 bis 1861 war dort eine Fadenzwirnerei untergebracht. 1861 wurde eine Holzgattersäge eingebaut, die bis 1967 mittels eines unterschlächtigen Wasserrades ihren Dienst tat. Dieses Wasserrad steht heute als Anschauungsobjekt an der Römerstraße. Seit 1967 treibt eine 21 PS (15 KW) starke Turbine die Säge an. Im Jahre 1997 wurde mit dieser Säge das letzte Mal offiziell gearbeitet. Herr Otto Flad wird an diesem Tag die Sägemühle zur Demonstration für die Besucher in Betrieb nehmen. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Es gibt original schwäbisches Rettichvesper mit einem Vierling Wurst, Ripple, Käse oder Schwarze Wurst sowie Pommes für die kleinen Besucher. Die Mühle kann von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besichtigt werden.
 
Ebenfalls mit dabei ist die Volk´sche Mühle in der Kraußstraße 6/1. Diese ist von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen werden nach Bedarf angeboten.
 
Der Eintritt ist in allen Museen frei.
 
Bürgermeister Michael Schrenk lädt alle Besucher herzlich ein, am Deutschen Mühlentag die Flad´sche Sägemühle, die Volk´sche Mühle und die Pfullinger Museen zahlreich zu besuchen.