• 26.06.2017
  • 04:04

Stadtnachricht

Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinnerraupen


- Einsatz biologischer Stoffe im öffentlichen Bereich -

Wie schon in den vergangenen Jahren treten gegenwärtig wieder verstärkt die Raupen des Eichenprozessionsspinners auf, deren giftige Härchen beim Menschen verschiedene allergische Reaktionen verursachen können.
 
Da sich die Larven dieses Schmetterlings jetzt im ersten bzw. zweiten Larvenstadium befinden, im dem sich die feinen Härchen noch nicht gebildet haben, ist die Bekämpfung mit einem biologischen Spritzmittel, das den Wirkstoff "bacillus thuringiensis" enthält, am effektivsten. Für Menschen hat diese Substanz keinerlei gesundheitliche Auswirkungen.
 
Der starke Frost Mitte April hat zur Folge, dass bei vielen Eichen die Austriebe erfroren sind und durch den unterschiedlichen Vegetationsstand der Bäume befinden sich auch die Eichenprozessionsspinnerraupen in verschiedenen Entwicklungsstadien. Nur durch regelmäßiges Kontrollieren der Bäume kann das Spritzmittel dann sofort dort eingesetzt werden, wo ein Befall erkannt wird. Deshalb sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofes ab sofort über einen längeren Zeitraum je nach Wetterlage in den frühen Morgen- oder Abendstunden, teilweise aber auch noch am Wochenende unterwegs, um diese vorbeugenden Schutzmaßnahmen in den öffentlichen Bereichen wie Schulen, Kindergärten und Parks durchzuführen. Bürgermeister Michael Schrenk legt Wert darauf, dass die Bekämpfung dieser Raupe mit einem biologischen Insektizid erfolgt und für die Bürgerinnen und Bürger absolut gesundheitsunschädlich ist. Ansprechpartner für weitere Fragen ist der Leiter des städtischen Bauhofs, Herr Bernd Pudelko (( 07121 7030-7700).