• 25.05.2016
  • 18:46

Pfullinger Sagenweg

Um interessierte Besucher aus nah und fern in die "sagenhafte" Welt der Pfullinger Erzählungen und Geschichten eintauchen zu lassen, hat die Stadt am Fuß des Ursulaberg, dem Sitz der bekanntesten Sagengestalt, der "Urschel", einen Sagenweg eingerichtet. Entlang des Rundweges bietet sich die Gelegenheit, verschiedene Sagenfiguren, die der Pfullinger Holzsägekünstler Billy Tröge lebendig und phantasievoll umgesetzt hat, zu entdecken.

Dieses weitere touristische Angebot, das seinesgleichen sucht, nimmt den Betrachter mit auf eine Wanderung voller Überraschungen, denn hinter jedem Baum könnte eine der Skulpturen darauf warten, entdeckt zu werden. So findet sich neben dem fast 2,5 m hohen "Pelzmichel", der Pfullinger Variante des Knechts Rupprecht, dem "schlafenden Graf", dem Pfullingen den Pfulben in seinem Wappen verdankt, oder den zierlichen Nachtfräulein auch die bekannteste Sagengestalt der Pfullinger, die "Urschel" wieder. Diese und weitere Figuren entstanden auf der Basis des Sagenbuches von Stadtrat Martin Fink, der auch die kurzen Texte auf den Informationstafeln bei den einzelnen Figuren erstellt hat.

Ausgangs- und Endpunkt des neuen Sagenweges ist das Technikgebäude des Ursulabergtunnels am Elisenweg. Dort wird auch eine Infotafel mit dem Wegeverlauf und näheren Angaben zu den einzelnen Sagengestalten aufgestellt. Gekennzeichnet ist der Weg in den Pfullinger Stadtfarben blau-weiß-rot und dem Sagenwegsymbol, dem "Remmsele". Was es mit diesem ureigenen Pfullinger Ausdruck auf sich hat, erfährt der Besucher ebenfalls bei seiner Sagenwanderung.